WICHTIGE INFORMATION ZU AKUTBEHANDLUNGEN WÄHREND DER CORONA-PANDEMIE

Liebe Patientinnen und Patienten,

auch in dieser schwierigen Phase der Corona-Pandemie halten wir unsere Häuser für Patienten/innen mit akuten Schmerzen oder Beschwerden im Zahn-, Mund- und Kieferbereich geöffnet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zum Schutz unserer Mitarbeiter/innen und der anderen Patienten derzeit nicht ohne Weiteres Patienten in unseren Räumen behandeln können, die grippeähnliche Symptome haben, also Symptome, die auch eine Corona-Infektion zeigen würde. Bitte rufen Sie uns deshalb in unseren Standorten im Zweifel vorher an. Wir beantworten Ihre Fragen gerne. Terminvereinbarungen sind dann in jedem Fall möglich.

Bleiben Sie gesund!! Gemeinsam schaffen wir das,

herzlichst Ihre MEDECO-KLINIKEN

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WICHTIGER HINWEIS FÜR UNSERE PATIENTEN:

An Wochenenden (SA/SO) und Feiertagen führen wir in unseren Standorten Notdienste in der Zeit von 9.00 – 18.00 Uhr durch.

Der Standort Wedding hat darüber hinaus von 7.00 – 21.00 Uhr geöffnet.

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Unsere Standorte 6 x in Berlin
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Service und Qualität – jeden Tag!

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

  • Zuckerhaltige Nahrungsmittel weniger oft verzehren
  • Bei Süßigkeiten auch einmal Produkte probieren, die unschädlich für die Zähne sind. Man erkennt diese Produkte am „Zahnmänn­chen“-Aufdruck der Aktion zahnfreundlich e.V. Hier werden oft Zucker­austauschstoffe verwen­det, die zwar künstlich klingen, aber doch aus der Natur stammen: Xylit, Sorbit.images
  • Zucker findet sich auch in hoher Konzentration in Nahrungsmitteln, bei denen man dies nicht ohne weiteres vermutet: Ketchup, Bananen, Salatsoßen und Erfrischungsgetränken. Diese Lebensmittel sollte man nur nicht zu häufig zu sich nehmen.
  • Zuckerfreie Kaugummis sind sehr zu emp­fehlen. Sie tragen zur Reinigung bei und regen den Speichelfluss an. Speichel ist die wichtigste natürliche Abwehr gegen Erkran­kungen im Mund.
  • Ältere Menschen die unter Stoffwechselerkrankungen leiden, sollten bevor sie ihre Ernährung diesbezüglich anpassen möchten, mit ihrem Hausarzt sprechen.
Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

  • möglichst auf zuckerfreie Süßigkeiten ausweichen („mit Zahnmännchen“)
  • Süßigkeiten sollten nie über den ganzen Tag verteilt gegessen werden
  • am besten werden sie nur im Anschluss an eine Mahlzeit verzehrt
  • „zwischendurch“ nur nicht gezuckerte oder verdünnte Getränke reichen
  • achten Sie auf versteckte Zucker, z.B. in Ketchup !

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation; wir haben immer ein offenes Ohr!

Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
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2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation; wir haben immer ein offenes Ohr!

Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

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Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

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Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

istock_000000258794xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
istock_000000397359xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
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2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation; wir haben immer ein offenes Ohr!

Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

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Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

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Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

istock_000000258794xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
istock_000000397359xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
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2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation; wir haben immer ein offenes Ohr!

Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

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Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

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Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

istock_000000258794xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
istock_000000397359xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
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2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation; wir haben immer ein offenes Ohr!

Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

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Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

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Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

istock_000000258794xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
istock_000000397359xsmall

Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns doch bitte
eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

 

ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
zahnseidehalter

2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!

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Zahnersatz auf Implantaten

Festsitzender Zahnersatz mit künstlichen Zahnwurzeln

Das Implantat ist eine „künstliche“ Zahnwurzel, die durch einen umschriebenen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingebracht wird. Dort verwächst es mit dem Knochen. So bietet es dem darauf angebrachten Zahnersatz – Einzelzähnen, Brücken oder herausnehmbarem Zahnersatz – einen festen Sitz. Zahn-Implantate sind meist aus Titan, einem körperverträglichen Metall. In der allgemeinen Chirurgie werden z.B. künstliche Gelenke aus Titan seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt.

 

 

zahnimplantatZahn-Implantate sind vielseitig einsetzbar

Ganz gleich, ob Sie nur einen, mehrere oder gar alle Zähne verloren haben – Implantate bieten Ihnen vielfältige Lösungen. Verschiedenste Implantatgrößen und -varianten ermöglichen die optimale Wiederherstellung der natürlichen Gebissverhältnisse – so, als ob nichts gewesen wäre. Auch bei Zahnverlust durch einen Unfall ist das Implantat, insbesondere für junge Menschen, die ideale Alternative zur herausnehmbaren Prothese.
Je nachdem, wie viele Zähne fehlen, können auf Implantaten Einzelkronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz getragen werden. Zahn-Implantate haben sich weltweit millionenfach bewährt.

 

Wie läuft die Implantation ab?

Das Implantat wird nach sorgfältiger Planung meist unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingesetzt. Es dauert einige Monate, bis das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist.Für diese Zeit erhalten Sie einen provisorischen Zahnersatz. lachende_mannNach der Einheilphase wird der endgültige Zahnersatz auf dem Implantatkörper befestigt. In vielen Fällen ist Zahnersatz auf Implantaten die vorteilhafteste Lösung, um fehlende Zähne zu ersetzen. Altersbegrenzungen gibt es nahezu keine. Fester Sitz, ein kräftiger Biss, optimale Sicherheit und eine tolle Ästhetik sind wesentliche Vorteile von Zahnersatz auf Implantaten.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
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Wir in den Zahnkliniken in Berlin haben seit vielen Jahren Erfahrung im Bereich der dentalen Implantologie:

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Knochenaufbau/Implantation

Knochenaufbau / Implantologie

 


Künstliche Zahnwurzeln („dentale Implantate“) erlauben es heute in vielen Fällen einen zuvor erlittenen Zahnverlust wieder auszugleichen. Das Implantat wird während eines oralchirurgischen Eingriffs in den Kieferknochen eingebracht und übernimmt nach der Ab- und Einheilungsphase die Pfeilerfunktion für den auf ihm verankerten Zahnersatz. Es sind festsitzende Einzelzahn- und Brückenversorgungen, durch Pfeilervermehrungen, auch sehr stabile undkomfortable  herausnehmbare Zahnersatzversorgungen möglich. Sogar unbezahnten Patienten, die mit dem Halt ihres totalen Zahnersatzes nicht mehr zufrieden sind, können durch Implantate einen sehr gut sitzenden stabilen Zahnersatz erhalten.

 

 

Voraussetzung für den Erfolg einer Implantatversorgung ist immer ein mengenmäßig ausreichendes und qualitativ gutes Knochenangebot beim Patienten. Dieses wird im Rahmen der Planungsphase durch verschiedene bildgebende Verfahren (Röntgen, CT, MRT etc.)  vermessen.

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Ergibt der Befund der knöchernen Situation beim Patienten, dass das lokale Knochenangebot nicht optimal für eine Implantation geeignet ist, so hält die moderne Kieferchirurgie heute Therapien (Knochenaufbau/Augmentation) bereit, die auch in schwierigen Fällen eine Implantation ermöglichen.
Die Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie hat sich u.a. auf die Wiederherstellung von Knochengewebe spezialisiert und kann somit auch bei schwierigsten Ausgangssituationen helfen, zum Beispiel dann, wenn sich der Kieferknochen durch Zahnbetterkrankungen („Parodontitis“) oder länger vorhandenen Zahnlücken zu stark zurückgebildet hat, um ein Implantat stabil darin zu verankern. Auch im ästhetisch relevanten Bereich sind gelegentlich aufbauende Maßnahmen zur Konturierung der Weichteile in der Umgebung eines Implantates sinnvoll.

 

Hierzu stehen dem Chirurgen alle Möglichkeiten der rekonstruktiven Chirurgie zur Verfügung, um das Knochengewebe mit körpereigenem oder synthetischem Material besonders schonend wieder aufzubauen. Aus den verschiedenen Maßnahmen wie z.B. Knochentransplantat, derKnochenneubildung durch Aufdehnung („Splitting“) oder der labortechnischen Vermehrung wählt der Chirurg die Methode, welche das individuell beste Ergebnis verspricht.

 

Dadurch wird ein belastbares Implantatbett geschaffen, welches später der künstlichen Zahnwurzel eine stabile und dauerhafte Verankerung ermöglicht. Durch diese Therapien  kann heute auch Patienten geholfen werden, für die noch vor wenigen Jahren eine Implantatversorgung aus Gründen des zu geringen Knochenangebotes nicht möglich war.

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Erfahrung sichert ein gutes Ergebnis:

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Sport – ein Risiko für die Zähne?

Sport – ein Risiko für die Zähne ?!

 

Vielleicht werden Sie nun fragen, „Was ist denn das?
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Es handelt sich hier um einen individuell hergestellten Sportmundschutz, der bei der Ausübung vieler Sportarten getragen werden sollte. Studien haben ergeben, dass bis zu 40 % aller Zahn- und Mundverletzungen auf sportliche Aktivitäten zurückzuführen sind.

In vier von fünf Fällen werden die oberen Schneidezähne verletzt, oft gehen sie auch verloren. Die Folgen sind aufwendige zahnärztliche Behandlungsmassnahmen; sogar kieferorthopädische Korrekturen, chirurgische (z.B. Zahnimplantate) oder prothetische (Brückenersatz) Therapien können notwendig werden. Auch die psychische Belastung, die ein solcher Zahnverlust bei den meist jungen Patienten nach sich zieht, ist nicht zu vernachlässigen – von den Kosten einmal ganz abgesehen.

Aber nicht nur Trendsportarten wie Inline-Skating, Mountainbiking, Kampfsportarten und Streetbasketball stellen ein großes Risiko für den Zahn- und Gebißbereich dar, auch bei vermeindlich für das Gebiß ungefährlichen Sportarten, wie Hockey, Hand- und Fußball, Skateboardfahren und Geräteturnen sind viele Zahnverluste schon in jungen Jahren zu beklagen.

Ein Sportmundschutz reduziert das Risiko einer traumatischen sportbedingten Zahn- oder Kieferverletzung um den Faktor 60 und sollte beim Zahnarzt individuell angefertigt und eingepasst werden.  Er bedeckt die Zahnreihen und das Zahnfleisch im Ober- und Unterkiefer und beeinträchtigt weder die Kieferentwicklung, die sportliche Leistungsfähigkeit, noch die Atmung oder Sprache nachteilig. Er ist geruchs- und geschmacksneutral und kann auf Wunsch des Patienten sogar in den Lieblingsfarben hergestellt werden. Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen? Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Eltern und Betreuer sollten dafür sorgen, dass ihre Kids bei Sport und Spiel optimal geschützt sind,
denn „an jedem Zahn hängt ein ganzer Mensch! „.

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Zahnaufhellung / Bleaching

Weil gesunde Zähne auch schön sind….
Treffen wir auf einen uns unbekannten Menschen, so entscheidet der erste visuelle Eindruck schon darüber, ob wir ihn sympathisch, freundlich, attraktiv finden. Gesunde, schöne und helle Zähne sehen einfach toll aus und sorgen von Anfang an für eine positive Atmosphäre.
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Zahnaufhellung / Bleaching

Unsere Zahnfarbe hängt von vielen Einflüssen ab. Zum einen haben wir eine originäre individuelle Zahnfarbe, die sich nach Abschluss unserer Zahnentwicklung und Mineralisation bei erstmaligem Zahndurchbruch manifestiert. In der Folgezeit dunkeln aber unsere Zähne durch Fremdfarbstoffe ab, die wir mittels Nahrung und Genussmitteln zu uns nehmen (Kaffee, Tee, Gewürze etc.). Werden diese sich auflagernden Fremdfarbstoffe und die Zahnbeläge (Plaque) im Rahmen unserer Mundhygiene nicht gründlich entfernt, werden die Zähne unweigerlich dunkler.

Darüber hinaus wird mit zunehmendem Lebensalter infolge Abnutzung der Zahnschmelz immer dünner, so dass das gelbe und dunklere Zahnbein (Dentin) durchscheint und unser Gebiss insgesamt noch dunkler erscheint. Kann man dagegen etwas tun?

Fremdfarbstoffe lassen sich durch regelmäßige professionelle Zahnreinigungen nachhaltig entfernen. Nach der Reinigung poliert die Dentalhygienikerin die Zähne gründlich und fluoridiert sie. Damit erreicht man wieder die natürliche Zahnfarbe. In die Zahnsubstanz eingezogene Farbstoffe oder interne Verfärbungen kann man aber auf diese Weise nicht beseitigen.

istock_000002262487xsmallDurch Auftragen eines geeigneten Bleichmittels kann man die Zahnsubstanz selbst aufhellen (Bleaching). Ein Aufhellen von Füllungen oder Zahnersatz ist damit nicht möglich. Grundvoraussetzung für das Bleichen ist eine zuvor durchgeführte professionelle Zahnreinigung und eine eingehende Inspektion durch den Zahnarzt. Er muss gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob die Aufhellung als geführtes „Home-Bleaching“ mittels speziell angefertigter Schienen beim Patienten zu Hause oder in der Praxis, während einer Sitzung, als „Power-Bleaching“ erfolgen soll. Zudem ist ein Bleichen einzelner abgedunkelter wurzelkanalgefüllter, sog. devitaler Zähne („Internal Bleaching“) möglich. Dabei werden völlig gesunde, kariesfreie Zähne, welche sind jedoch von innen heraus verfärbt haben, aufgehellt.

 

Wie hell die Zähne durch das Bleichen werden können, hängt vom Grad, der Art, sowie der Tiefe der Verfärbung und auch vom Alter des Patienten ab. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass jede Zahnfarbe deutlich verbessert werden kann. Der Aufhellungseffekt hält zwischen 6 Monaten und drei Jahren an, wobei dies generell von der individuellen Zahnpflege des jeweiligen Patienten und seinen Lebensgewohnheiten (Genuss von Rotwein etc.) abhängt. Wiederholungen des Bleichvorganges sind aber möglich. Nach dem Bleaching werden die Zahnoberflächen gründlich fluoridiert. Bei einigen wenigen Patienten kommt es während oder nach der Behandlung zu Sensibilitäten auf Kälte oder Wärme, was aber meist schnell abklingt oder durch geeignete Lacke unterbunden werden kann. Das Ergebnis sind strahlend helle Zähne.

Aber nicht nur Ihre Zähne werden strahlen!

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ZiB Beachvolleyball-Cup

Die Zahnkliniken in Berlin haben im vergangenen Juni erstmals ihren Beachvolleyball-Cup ausgespielt.Aus allen Kliniken hatten sich über zwanzig Mixed-Teams zur Teilnahme gemeldet. Zur Unterstützung der Aktiven waren viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und auch Patienten erschienen. Es wurde auf z.T. hohem Niveau gespielt, wobei natürlich ganz eindeutig der Fun-Charakter im Vordergrund stand. Bei gut gekühlten Getränken, einem kleinen Imbiß und guter Stimmung verging die Zeit wie im Fluge. Gott sei Dank gab es keinerlei verletzungsbedingten Ausfälle.

Impressionen vom Beachvolleyball- Turnier

Sieger in der Klinikswertung; die Zahnklinik Spandau:

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Sieger in der Einzelwertung; das Team Holland-Moritz / Dr. Brandt
aus der Zahnklinik Neukölln

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Wir gratulieren allen herzlich!

Mundgesundheit im Alter

Mundgesundheit im Alter

 

Zahnverlust allein ist keine Alterserscheinung

Die Wissenschaft zeigt uns heute, dass der Alte­rungsprozess nichts Gravierendes im Mund verändert. Die Mundschleimhaut wird nicht runzelig, die Kaukraft bleibt erhalten, und auch die Zähne fallen nicht al­lein durch das Altern aus. Entsprechend ist es zu einem ganz deutlichen Trend geworden, dass ältere Menschen immer mehr eigene Zähne besitzen. In Deutschland haben derzeit ca. drei Viertel aller 64-74jäh­rigen im Durchschnitt noch 18 eigene Zähne. Ein Unterschied besteht allerdings: Erkrankungen wie Karies oder Parodontose wirken bei einem 64-jährigen 30 Jahre länger als bei einem 34-jährigen und dass man in der Jugendzeit des heute 64-jährigen noch nicht viel über Vor­beugung (Prophylaxe) wusste.

Damals hat man die Mundgesundheit noch nicht für sehr wichtig erachtet, doch das ist lange vorbei!
Vier gute Gründe sprechen dafür, dass die Mundge­sundheit gerade auch im Alter sehr wichtig ist:

  1. Viele gesunde Lebensmittel müssen gut zerkleinert werden („Gut gekaut ist halb verdaut“). Schmerzen im Mund, Entzün­dungen, wackelde Zähne oder Prothesen behindern die Nahrungszerkleinerung erheblich und der Spaß am Essen geht verloren.
  2. Ein gesunder und gepflegter Mund sieht gut aus und riecht besser. Das lässt einen im täglichen Umgang mit anderen Menschen entspannter und sicherer sein.
  3. Je älter man wird, umso schlechter gewöhnt man sich an herausnehmbaren Zahnersatz. Es gibt heute viele Menschen, die keine heraus­nehmbaren Prothesen mehr wollen. Deshalbist es wichtig, Schäden im Mund vorzubeugen.
  4. Die Mundgesundheit beeinflusst die allge­meine Gesundheit. Der Mund ist eine wichtige Eintrittspforte für Bak­terien, Pilze und Viren in den Körper. Die Ansammlung und Verweildauer von diesen Keimen auf den Zähnen, der Zunge und auch auf herausnehmbaren Zahnersatz hat Einfluss auf die Allgemein-gesundheit. So besteht zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen der Mund­hygiene und Lungenerkrankungen, dem Risiko für Schlaganfälle und Herzerkrankungen.

Das Motto sollte sein: „Früher ging man zum Zahnarzt wenn es weh­tat, heute geht man zum Zahnarzt, damit es nicht wehtut!“

 

Was kann ich selbst zu Hause tun?

 

Zwei wichtige Erkrankungen bedrohen die Mund­gesundheit: Die Karies zerstört die Zähne, die Par­odontitis den Halt der Zähne im Kieferknochen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien im Zahn­belag verursacht. Zur Bekämpfung von Karies und Parodontitis haben sich folgende Strategien bewährt:

1) Zahnbelag muss mindestens zweimal täglich entfernt werden. Auch künstliche Zahnwurzeln (Implantate) und festsitzender Zahnersatz schützen nicht vor Zahnfleischer­krankungen und müssen sorgfältig gereinigt wer­den. Die Zahnzwischenräume stellen einen besonders kritischen Bereich dar. Für größere Zwischenräume ist eine Interdentalbürste, für kleinere eine Zahnseide ggf. mit Halter zuempfehlen.
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2) Herausnehmbarer Zahnersatz sollte z.B. mindestens einmal täglich mit Flüssigseife und Bürste gereinigt wer­den. Oder noch besser, man sollte eine speziell für herausnehmbaren Zahnersatz konzipierte Reinigungspaste kaufen. Diese gibt es in Drogerien oder Apotheken.

3) Ein ganz neues, aber wichtiges Thema ist die Rei­nigung der Zunge. Hier sitzen bis zu 80 % aller Mundbakterien. Sie verursachen unangenehmen Mundgeruch und gelangen mit dem Speichel an die Zähne, Zahnfleisch und den Zahnersatz. Deshalb sollte zweimal täglich nach der Zahnpflege auch dieZunge mit einem speziellen Zungenreiniger ge­pflegt werden. Das zahnärztliche Prophylaxe-Team in Ihrer hauszahnärztlichen Praxis wird Ihnen gerne weitere Informationen und Tipps für Ihre ganz persönliche Situation geben. Hier ein Zungenreiniger:zungenbürste

 

Spielt die Ernährung eine Rolle?

 

Wie wir alle wissen, schadet Zucker (Kohlenhydrate) leider den Zähnen. Dabei ent­scheidet nicht die Menge, sondern wie häufig man zuckerhaltige Speisen zu sich nimmt. Eine Ta­fel Schokolade in kleinen Portionen über den Tag zu verteilen, ist gefährlicher als die Tafel in einer halben Stunde „en bloc“ zu verzehren. Man muss nicht gänzlich auf Zucker verzichten, aber einige Punkte sollte man schon beachten.

Denn: „Gesund beginnt im Mund!“

Kinder, kleine Zähne, großes Risiko

Kleine Kinder, kleine Zähne, großes Risiko!

Die Vorsorge beginnt schon im Mutterleib. Die Schwangerschaft ist für werdende Mütter eine Zeit der Umstellung, die jede Menge Fragen, Hoffnungen und vor allem körperliche Veränderungen mit sich bringt. Mit der richtigen Vorsorge (Prophylaxe) zu Hause und gemeinsam mit dem Zahnarzt, kann die werdende Mutter Risiken vorbeugen und gleichzeitig den Grundstein für die gesunden Zähne ihres Kindes legen. Die Basis für eine gesunde Zahnentwicklung wird bereits im Mutterleib geschaffen. Während der 8-10 Schwangerschaftswoche, noch vor der Geburt des Kindes, beginnt die Einlagerung von Mineralstoffen in die Zahnkeime.
schwangere_und_kindFrüher sagte man ,„jedes Kind kostet die Mutter einen Zahn“.Das stimmt heute so nicht mehr! Trotzdem sind Zähne und Zahnfleisch der Mutter durch die Hormonumstellung während der Schwangerschaft besonderen Risiken ausgesetzt. Zusätzlich kann mangelnde Mundhygiene zu schweren Erkrankungen des Zahnhalteapparates (Parodontitis, verursacht durch Bakterien)und bis hin zum Zahnverlust führen. Eine entsprechende Beratung bei Ihrem Zahnarzt und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen mindern das Risiko und verbessern den Zustand der gesamten Mundhöhle deutlich. Wird eine Schwangerschaft geplant, so sollte die Mutter vorher eine eingehende Untersuchung beim Zahnarzt vereinbaren und im Bedarfsfall erkrankte und kariöse Zähne ihres Gebisses sanieren lassen.


Karies ist ansteckend, aber kein Schicksal

Die Karies ist nicht vererbbar, wie vielfach geglaubt wird, sondern eine Erkrankung, die durch Bakterien entsteht (Infektion). Diese Bakterien finden sich in unserer Mundhöhle (Standortflora) und ernähren sich von Zuckern. Dabei produzieren sie aggressive Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen und erweichen. Jedes Kind kommt zunächst ohne diese Kariesbakterien auf die Welt. Meist sind es die Mütter oder andere nahe Bezugspersonen, die ihre eigenen Bakterien durch Körperkontakt auf das Kind und so in die Mundhöhle übertragen.

Je länger man bei seinem Kind also eine Ansteckung mit den Kariesbakterien hinauszögern, desto größer ist die Chance, dass spätere Kariesrisiko gering zu halten. Darüber hinaus sollte mit der Kariesprävention bereits mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne begonnen werden.

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Gehen Sie mit Ihrem Kind deshalb spätestens zwischen dem 15. und 18. Lebensmonat das erste Mal zum Zahnarzt. So können Pflegemängel und ggf. Frühstadien einer Milchzahnkaries frühzeitig erkannt und „spielerisch“, also kindgerecht, behandelt werden.


„Aber die Milchzähne fallen doch sowieso aus ….“

Auch diese Meinung ist leider weit verbreitet. Sie ist falsch! Die ersten Zähne spielen eine entscheidende Rolle in der gesamten Gebissentwicklung.

Die letzten Milchzähne fallen immerhin erst im 11. Lebensjahr aus. Während dieser langen Zeit-spanne sind sie als Platzhalter für die bleibenden Zähne besonders wichtig. Müssen Milchzähne frühzeitig entfernt werden, sind später häufig Fehlstellungen der bleibenden Zähne die Folge und eine kiefer-orthopädische Behandlung kann notwendig werden. Die Milchzähne dienen desweiteren als Entwicklungshelfer beim Essenlernen, sorgen für altersgemäße Ernährung und Zerkleinerung der Speisen, für die richtige Laut- und Sprachbildung und geben Stabilität im Kauapparat.


Gesund durch ausgewogene Ernährung

Kinder benötigen eine mineralstoff – und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Die meisten Kinder naschen sehr gerne. Ganz darauf verzichten müssen sie nicht, aber feste Spielregeln helfen Eltern, den Süßigkeitenkonsum ihrer Kleinen einzuschränken.

Gehen Sie mit „Zuckern“ bewusst um:                                                        lachender_junge_u_obst

 

 

Fluoride- eine starke Abwehr!

Damit die Zähne gesund bleiben können, müssen Fluoride ständig an der Zahnoberfläche verfügbar sein. Deshalb sollte es ein Leben lang in kleinen Mengen zugeführt werden. Ab wann, in welcher Form und in welcher Menge soll ich meinem Kind Fluoride geben? Diese Frage sollte immer individuell und durch den Zahnarzt beantwortet werden. Dabei werden diverse Fluoridquellen (Fluoridanamnese) berücksichtigt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie Ihre Zahnärztin/Ihren Zahnarzt an.

Alarmsignal Zahnfleischbluten

Parodontitis – das unterschätzte Gesundheitsrisiko

Schwellungen des Zahnfleisches, Rötungen und Blutungen sind Alarmzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Aus ihr entwickelt sich häufig eine Parodontitis – die Entzündung des Zahnhalteapparates. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 80% der Bevölkerung daran leiden. Die betroffenen Zähne werden beweglich, beginnen zu wackeln und gehen dann verloren, meist ohne
elektrische_zahnbuersteAuftreten großer Schmerzen. Nach dem 40. Lebensjahr gehen dadurch mehr Zähne verloren als durch die Karies.

 

 

Warum krankes Zahnfleisch behandelt werden sollte

Spezielle Bakterien, genetische Veranlagung und mangelnde Mundhygiene beeinflussen den Krankheitsverlauf. Bakterien im Mund kleben sich in Biofilmen auf Zahnoberflächen und Zahnfleisch fest. Diese Beläge und Bakterien breiten sich entlang der Zähne in die Tiefe aus. Es entstehen immer tiefere Zahnfleischtaschen und der Kieferknochen wird angegriffen. Am Ende lockern sich die Zähne und fallen aus.

Parodontitis gefährdet auch andere Organe

Eine unbehandelte Parodontitis belastet den gesamten Organismus. Die Erreger und ihre Stoffwechselprodukte können aus der Zahnfleischtasche in die Blutbahn und von dort in lebenswichtige Organe gelangen. Die Herzkranzgefäße sind besonders gefährdet. Nach neueren Studien haben Parodontitis-Patienten ein höheres Herzerkrankungs- und Schlaganfallrisiko. Rauchen beschleunigt übrigens den Fortschritt von Zahnfleischerkrankungen.

Krankes Zahnfleisch wirkungsvoll behandeln

Zahnfleischerkrankungen können heute durch verschiedene fortschrittliche Verfahren behandelt werden, je nach dem, in welchem Stadium sich die Zahnfleischentzündung befindet. Zu den wichtigsten Voraussetzungen für den dauerhaften Behandlungserfolg gehört die umfassende und konsequente häusliche Mundhygiene und die regelmäßige Teilnahme an einem Prophylaxe-Programm mit professioneller Zahnreinigung, z.B. in unseren Häusern.

Haben Sie Fragen zu diesem oder anderen Themen?
Dann schicken Sie uns bitte eine Mail über das Kontaktformular dieser Internetpräsentation. Wir haben immer ein offenes Ohr!

Endodontie-Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie – Zahnerhaltung in Perfektion

Endodontie, was ist das? Die Endodontie ist ein Spezialbereich der Zahnerhaltung. Sie erfordert enormes Fachwissen, eine spezielle technischen Ausstattung, besondere Instrumente und Materialien, viel Zeit und im wahrsten Sinne des Wortes sehr viel „Fingerspitzengefühl“. Die moderne Endodontie kann heute Zähne erhalten, die vor noch nicht allzu langer Zeit entfernt werden mussten.

 

fotosearch_3d712001_endo_ÜbersichtUrsache einer Entzündung der Zahnwurzel ist in den meisten Fällen eine tiefe Karies. Hier dringen Bakterien in das Zahninnere eines vitalen Zahnesein und infizieren zunächst das Zahnmark (Pulpa/“Nerv“), bevor sie weiter in die Tiefe vordringen und den Wurzelbereich in Mitleidenschaft ziehen. Jede Wurzel hat mindestens einen Kanal, der mit Gewebe, Zahnnerv und feinsten Blutgefäßen gefüllt ist. Diese Kanälchen verbinden das Zahninnere mit dem Kieferknochen und damit mit dem Blut- und Gefäßsystem des ganzen Körpers.

 

Haben die Bakterien eine Entzündung ausgelöst, so kann dies z.T. heftigste Schmerzen verursachen– häufig wird dieser Zahn aufbißempfindlich. Erfolgt keine Behandlung, so kann sich die Entzündung über den Zahn hinaus weiter bis in den Kieferknochen und bis ins umgebende Weichgewebe ausdehnen.

 

Es entsteht ein Abszeß („dicke Backe“),also ein mit Entzündungsflüssigkeit oder Eiter gefüllter Raum.Bei einem devitalen Zahnnerv kann die Erkrankung auch lange unbemerkt bleiben (z.T. über Jahre). So lange nämlich, wie die Abwehrkräfte des Körpers (Immunsystem) die Wirkung der Bakterien eindämmen können. Dieser chronische und fsat schmerzfreie Entzündungsherd, belastet die Immunabwehr jedoch erheblich und kann jederzeit in einen akuten Schmerzzustand wechseln.

 

Auch heute kann es notwendig sein, einen solch stark beherdeten Zahn zu entfernen, jedoch steht in den meisten Fällen dem endgültigen Zahnverlust eine bewährte zahnerhaltende Therapie gegenüber, die (endodontische) Wurzelkanalbehandlung. Sie wird unter Lokalanästhesie durchgeführt.

 

spritze_28643_2008_aug_14Diese Therapie ist aufwändig, manchmal sogar ausgesprochen kompliziert und nimmt häufig viel Zeit in Anspruch. Denn abgesehen davon, dass ein Zahn mehrere Wurzelkanäle (1 bis 6) haben kann, verlaufen diese oft abgewinkelt oder gekrümmt und weisen mikroskopisch winzige Nebenkanälchen auf. Sämtliche Wurzelkanäle eines Zahnes müssen von infizierten Geweberesten, Bakterien und Giftstoffen befreit werden. Dafür sind feinste, bruchsichere und hoch wirksame Instrumente, sowie multiple desinfizierende Spülungen und anschließende Trocknungen der Kanäle nötig.

 

Operation beim Zahnarzt. Patient erhaelt ein Implantat.

Um das Infektionsrisiko zu minimieren kann es notwendig sein, ein isolierendes Gummituch (Kofferdam) über den Zahn zu legen. In besonders schwierigen Fällen kann nur eine Lupenbrille oder auch ein Mikroskop das Auffinden und die Bearbeitung der grazilen Kanälchen überhaupt ermöglichen.

 

Ist der Zahn durch die Behandlung beschwerdefrei geworden, erhält er eine Wurzelkanalfüllung(bakteriendichter Verschluß des Wurzelkanals) und kann dann durch geeignete zahnärztliche Maßnahmen (Wurzelstift mit Füllung oder Überkronung) meist dauerhaft erhalten werden.

 

Jedes Jahr, in dem ein wurzelbehandelter Zahn das Lachen des Patienten mit einer lückenlosen Zahnreihe ermöglicht, ist ein Gewinn für die Lebensqualität.

Denn, es geht nichts über die eigenen Zähne…!